von Babys, die nicht warten können

 

• Die Termine für die Vorsorgeuntersuchungen liegen für Frühgeborene meistens zu früh. Außerdem müssen Frühchen oft noch viel nachholen.
• Daher biete ich zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen für Frühchen und Risikokinder an.
• Hierbei können auch notwendige Ultraschalluntersuchungen und die Synagis-Gabe durchgeführt werden.

unverhofft kommt oft

• Akute Krankheiten kann man nicht planen, meist kommen sie ungelegen.
• Auf akute Krankheiten bin ich morgens von 8.00 bis 9.00 Uhr auch ohne Termin eingestellt.
• Oder Sie rufen an, dann versuchen wir eine kurzfristigen Termin zu planen (bitte Zeit einplanen).
• An Samstagen können Sie mich für Notfälle telefonisch über die Praxisnummer erreichen. Sie erreichen mich dann per Anrufweiterleitung daheim oder mobil.

Schweigepflicht

Was ich bei der Behandlung oder auch außerhalb meiner Praxis im Umgange mit Menschen sehe und höre, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren (Eid des Hippokrates).

Selbstverständlich halte ich mich an die Schweigepflicht, dies ist mir sehr wichtig.

Hierbei gilt insbesondere:

• Die Schweigepflicht gilt ohne Ansehen der Person und ohne Voraussetzung.

• Bei Kindern halte ich mich natürlich auch an die Schweigepflicht.

• Eltern, die das Sorgerecht ausüben, erhalten soweit möglich Auskunft.

• Insbesondere ältere Kinder und Jugendliche, die bereits abschätzen können, welche Folgen ihr Tun hat, können sich auch auf meine ärztliche Verschwiegenheit verlassen, dies auch den Eltern gegenüber.

• Im Zweifelsfalle werde ich dies ausführlich mit dem Patienten besprechen.

• In ganz seltenen Fällen, nämlich, wenn das Kindswohl das eindeutig höhere Gut ist, darf die Schweigepflicht gebrochen werden (aber sie muss es nicht).

• Auf diesen Internetseiten werden keine persönlichen Daten von Patienten gespeichert und Sie werden niemals nach solchen Informationen gefragt.

• Die Praxisdaten sind vom Internet nicht einsehbar und werden gesondert archiviert und aufgehoben (außerhalb der Praxis).

Dies alles gilt natürlich für alle Ärzte. Ich möchte zum Ausdruck bringen, dass ich mir meiner Verantwortung bewusst bin und sie sehr ernst nehme. Ich wünsche mir ein stets gutes Vertrauensverhältnis zu meinen Patienten und ihren Familien.

Ihr Kinderarzt Dr. Rolf Vortkamp

psychosomatische Grundversorgung

Die Psychosomatik betrachtet Körper und Geist in einem Zusammenhang. Schon lange ist bekannt, dass Sorgen, Nöte, Stress, Trauer und anderes auf das Wohlbefinden und auch auf viele Organe Auswirkungen haben können.

Der Volksmund sagt: „Mir liegt das schwer im Magen“. Kinder reagieren bei vielen Krankheiten mit Bauchschmerzen. Aber es ist nicht immer eine Infektion, eine Magen-Darm-Grippe oder eine Unverträglichkeit die Ursache.

Ich nehme mir bei besonderen Problemen Zeit für Sie. Manchmal reicht es schon, gemeinsam im Gespräch heraus zu finden, ob es besondere Schwierigkeiten in Kindergarten, Schule oder Familie gibt, die dem Kind Bauchschmerzen machen könnte.

Am Anfang steht die Abklärung organischer Ursachen. Danach können wir gemeinsam versuchen, Belastungen zu erkennen und Lösungswege zu finden. Hierzu sollten wir uns etwas Zeit nehmen.

Dies ist die psychosomatische Grundversorgung, die ich Ihnen anbieten kann. In besonderen Fällen ist eine intensivere Therapie notwendig, z.B. bei Magersucht. Dann sollte die weitere Therapie durch einen Spezialisten weiter geführt werden (siehe unten). Hierzu vermittele ich Ihnen bei Bedarf einen Kontakt oder Termin.

 

psychosomatische Grundversorgung:

Die psychosomatische Grundversorgung wird durch speziell weitergebildete Ärzte durchgeführt. Hierbei stehen die akuten Probleme im Vordergrund, wir suchen gemeinsam nach Lösungen, die für Ihr Kind und die Familie einen guten Weg darstellt.

Psychosomatik:

Die Psychosomatik ist ein Spezialgebiet der Medizin. Spezialisierte Ärzte haben eine umfangreiche Weiterbildung absolviert. Sofern eine Lösung nicht im Rahmen der Grundversorgung gefunden werden kann, arbeite ich mit psychosomatisch geschulten Ärzten zusammen.

Kinderpsychologie, Kinderpsychotherapie, Kinder- & Jugendpsychiatrie

Dies sind weitere Spezialgebiete bei seelischen Störungen oder Persönlichkeitsstörungen. Mit diesen arbeite ich eng zusammen, ggf. kann ich mit diesen Kontakt aufnehmen, um die bestmöglcihe Versorgung zu gewährleisten.

mein Angebot

• Hilfe bei akuten und chronischen Erkrankungen
• Vorsorgeuntersuchungen
• Impfungen (nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission STIKO)
• Impfungen bei besonderen Indikationen (FSME, Hepatitis A, Grippe, Synagis-Immunisierung)
• spezielle Frühchenuntersuchungen (nach korrigiertem Alter) mit EntwicklungsuntersuchungenvonMarie-69[1]
• Ultraschalluntersuchungen: Hüfte, Kopf, Nieren, Bauch usw.
• Ernährungsberatung
• Entwicklungstest bei Einschulung, Schulwechsel, Probleme in Schule und Familie
• Entwicklungstests bei Frühgeborenen (BAYLEY II)
• Abklärung ADHS, Schulprobleme, Verhaltensprobleme
• EEG-Ableitung, EKG-Ableitung, Kreislauftest, Allergietest

manchmal muss der Pieks sein :-(

Manchmal reicht eine Untersuchung nicht aus, um Ihrem Kind gut helfen zu können. In manchen Fällen hilft eine Blutuntersuchung weiter – aber nicht immer.
Manche Untersuchungen können auch direkt in der Praxis durchgeführt werden.
Nicht alle Erkrankungen können durch Blutuntersuchungen festgestellt oder ausgeschlossen werden.
Deswegen ist auch ein „Blutcheck“ nicht möglich, wir können nicht „alles“ untersuchen. Laborwerte werden immer gezielt unter einer Fragestellung bestimmt.
Wir behandeln immer das Kind, nie nur den Laborwert, d.h. selbst wenn die Laborwerte eine Infektion anzeigen, es dem Kind aber gut geht, sind wir zurückhaltend mit der Therapie.
• Infektionen:

Verschiedene Laborparameter können auf eine Infektion bzw. auf eine bakterielle oder Virusinfektion hinweisen:

  • Das CRP ist ein wichtiger Infektionshinweis, allerdings zeigt er nur unspezifisch bakterielle Infektionen an. Das CRP kann in der Praxis bestimmt werden (Blutentnahme aus dem Finger, Ergebnis in 5 Minuten) oder im Labor nach Blutentnahme aus der Vene (Ergebnis am Abend oder am Folgetag).
  • Die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) zeigt vor allem bakterielle und chronische Entzündungen an. Die Blutentnahme erfolgt in der Praxis, das Ergebnis ist nach zwei Stunden fertig.
  • Blutbild (BB) mit der Bestimmung der weißen Blutkörperchen (=Leukozyten) kann aus dem Finger oder aus der Vene abgenommen werden, das Ergebnis ist am Abend oder am Folgetag da. Die Zahl und Art der Leukozyten zeigt die Stärke der Infektion und lässt die Ursache (Bakterien oder Viren) vermuten.
• Blutzucker:
Der Blutzucker (BZ) kann direkt in der Praxis bestimmt werden (Ergebnis in 5 Minuten)
• Urinuntersuchung:
Im Urin können rote und weiße Blutkörperchen, Bakterienhinweise, Blutzucker und Ketonkörper nachgewiesen werden (Ergebnis in 5 Minuten). So kann eine Infektion der Nieren und/oder Blase oder andere Nierenerkrankungen erkannt oder vermutet werden.
• Streptokokken A = Scharlach
Die Streptokokken der Gruppe A verursachen i.d.R. eine starke, oft eitrige Mandelentzündung. Die Erkrankung ist ansteckend und kann, wenn sie nicht behandelt wird, langwierig sein und Folgeerkrankungen von Gelenken, Nieren und Herz verursachen. Daher gilt bei uns: Wenn Streptokokken nachgewiesen werden, behandeln wir antibiotisch. Das Kind ist dann nach 3 Tagen nicht mehr ansteckend und kann wieder in den Kindergarten bzw. in die Schule. Der Test erfolgt mit einem Rachenabstrich, Ergebnis liegt in 5 Minuten vor.
 • andere Laborwerte

verschiedene andere Laborwerte helfen, die Funktion verschiedener Organe abzuschätzen, z.B. Blutbild, Leber- und Nierenwerte, Stoffwechselwerte, Pancreaswerte und vieles mehr.

• Schilddrüse

Die Schilddrüse greift in viele Stoffwechselprozesse ein und auch bei Kindern sind Störungen, auch leichte Über- und Unterfunktionen nicht selten.

• Allergie

Die Untersuchungen auf Allergien sind nicht immer ganz einfach. Wichtig ist vor allem die Frage: Wann hat das Kind auf was reagiert. Dies hilft in vielen Fällen, die Allergien besser einzugrenzen und schneller zu einer verlässlichen Diagnose zu kommen.

Kinder entwickeln sich

• Besonderen Wert lege ich auf die Entwicklung Ihrer Kinder. Selbst nach zunächst problemloser Entwicklung in den ersten Monaten oder Jahren können sich einzelne Probleme einstellen.
• Entwicklungs- und Intelligenztests, spezifische Tests (Bayley II, Vorschultest, Schultest, Wahrnehmungstest, Rechtschreib- und Rechentest) und andere helfen manchmal die Wahl weiterer Förderungen oder der richtigen Schule besser zu treffen.